Hänsel und Gretel
Kleine Oper Bad Homburg
Ein Bilderbogen voller Poesie und Schabernack.
Mit Ulrike Kinbach, Lucie Mackert, Eric Lenke / Regie Sarah Groß / Musikalische Leitung und am Flügel Markus Neumeyer / Ausstattung Corina Krisztian / Maske Katja Reich
Eine Produktion der Volksbühne im Großen Hirschgraben / Frankfurt Main
Kontakt: https://volksbuehne.net
Song aus der Friedrich Stoltze Revue mit Michael Quast, Stefanie Kunkel, Susanne Kohnen (Oboe), Gregor Praml (Bass)
Text: Friedrich Stoltze
Musik: Markus Neumeye
Film und Kamera: Mathias Hundt
Ton/Mix: Gregor Praml
mit Texten von Erich Maria Remarque
und Musik von F. Holaender, J. Brel, P.Seeger uva.
Nennt man den Namen Marlene, so erübrigt es sich den Namen Dietrich hinzuzufügen. Man weiß sofort, wer gemeint ist. Marlene ist ein Mythos, ein Star der modernen Kulturgeschichte, eine Legende. Sie ist Filmgöttin und Sängerin zugleich. Sie hat die Zurückhaltung einer Aristokratin und die Laszivität einer Männer mordenden Sexgöttin.
Anders als andere große Stars ihrer Zeit wie z.B. Marilyn Monroe ist sie kein Produkt der Medienindustrie. Sie wurde nie zu dem gemacht was sie war, sie hat sich selbst geschaffen, und ihr Regisseur Josef von Sternberg hat ihr geholfen. Daher hat sie auch nie unter ihrem Image gelitten und nie versucht es in irgendeiner Phase ihres Lebens zu verändern oder zu korrigieren. Von Kopf bis Fuß knappe 1,64 m, ist sie auf Liebe eingestellt. Und sonst auf noch viel mehr. Marlene war streitbar und widersprüchlich und darum so faszinierend. Sie empfand zutiefst deutsch, war Weltbürgerin und verabscheute die Nazis. Sie sang vor amerikanischen Soldaten, blieb im tiefsten Herzen aber immer Preußin: diszipliniert und eigensinnig.
Die Dietrich war dreisprachig, wenn sie wollte. Sonst gab sie sich eher einsilbig bis verstockt. Marlene liebte Schuhe, sie hatte 400 Paar davon, außerdem über 300 Hüte. Mehr als 3000 Kleider von Dior und Chanel hingen im Schrank. Sonst lebte sie bescheiden, aß Frankfurter Würstchen, Beefsteak und viel Gemüse.
Die Diva lebte ständig und selbstverständlich zwischen und mit all ihren Welten und Widersprüchen. Süchtig war sie nach Applaus, von ihrem begeisterten Publikum und von ihren zahlreichen Liebhabern. Marlene Dietrich hat immer gelebt wie sie wollte, mit wem sie wollte und wo sie wollte und doch war immer ein Hauch von Geheimnis um sie. Sie verehrte vielerlei Männer: große Helfer der Menschlichkeit wie Sir Alexander Fleming, Darsteller mit Sinn für Größe wie Jean Gabin und Orson Welles, Männer der Macht wie General Patton und John F. Kennedy. Sie liebte auch große Schriftsteller wie Hemingway und Remarque. Einen Mythos „wieder aufleben zu lassen“ bedeutet nichts anderes als ihn zu nachzuahmen und, wenn man Glück hat, der Figur sehr nahe zu kommen. Dennoch bleibt es immer eine Kopie einer großen Persönlichkeit.
Dieser Abend will deshalb nichts anderes als eine Geschichte erzählen. Mit den Worten eines großen Schriftstellers wird ein Ausschnitt aus dem Leben der faszinierenden Künstlerin dargestellt.
Erich Maria Remarque hatte Ende der 30er Jahre ein Verhältnis mit Marlene und verarbeitet in seinem Buch „Arc de Triomphe“ diese für ihn unglücklich verlaufende Liebe. So ist die Hauptfigur Joan Madou keine andere als Marlene Dietrich und der in Paris lebende Immigrant Ravic ist Remarque. Subjektive Beschreibungen eines Mannes, der Marlene sehr gut kannte und liebte. Zu diesen Ausschnitten erklingen Lieder, die Marlene Dietrich gesungen hat, die sie wie z.B. „Ich bin die fesche Lola“ oder „Lili Marleen“ auch berühmt gemacht haben. Außerdem werden Chansons gespielt, die sie nicht gesungen hat, die aber etwas mit ihr, ihrer Art zu leben , den Menschen, die sie liebten, verehrten und auch von ihr geliebt wurden, zu tun haben.
Die Arrangements, die Markus Neumeyer zu diesem Abend geschrieben hat, sollen an den Sound der 20er und 30er Jahre erinnern. Gleichsam werden bestimmte Lieder mit Klang- und Songtechniken der modernen Avantgarde und Popularmusik versehen. Quasi als roter Faden erklingt das Thema des Liedes „Wenn ich mir was wünschen dürfte“ hintergründig in vielen Songs des Abends.
Mit
Ingrid El Sigai (Gesang, Rezitation)
Markus Neumeyer (Klavier, Arrangements)
Tobias Rüger (Saxophon)
Karten zum Programm gibt's hier:
Programm:
Star Trek (New Generation) / Jerry Goldsmith
It's a Sin / Pet Shop Boys
Like a Prayer / Madonna
Burning Heart (Rocky IV) / Suvivor
I Just Died In Your Arms / Cutting Crew
Bridge over troubled water (Elvis) / Paul Simon
Das Boot - Suite / Klaus Doldinger
Up Where We Belong / Joe Cocker
From a distance / Bette Middler
Kyrie Eleison / Mr. Mister
Heaven is a Place on Earth / Belinda Carlista
Infinity / Guru Josh
Komet / Udo Lindenberg
Careless Whisper / George Michael
Rule the world / Take That
"I will follow him" aus Sister-Act / Norman Gimbel
Gimme! Gimme! Gimme! / ABBA
God Gave Rock n' Roll to You / Kiss
SAP Sinfonie-Orchester
Solististen / Kerstin Bauer, Sascha Kleinophorst
Gastsolist: Tim Bendzko (27.7.26 Stadthalle Heidelberg)
Dirigent / Markus Neumeyer
Intendant / Christian Stumpf
Kontakt: https://www.sap-sinfonieorchester.de/
Programm:
- Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791)
Ouvertüre zur Oper Le Nozze di Figaro
- Edward Elgar (1857–1934)
Konzert für Violoncello und Orchester e-Moll, op. 85
Solist: David Neuhaus
Peter Tschaikowsky (1840–1893)
Sinfonie Nr. 5 e-Moll „Schicksalssinfonie"
SAP Sinfonie-Orchester
Dirigent / Markus Neumeyer
Intendant / Christian Stumpf
Mit spritziger Energie eröffnet diese Ouvertüre Mozarts berühmte Oper „Die Hochzeit des Figaro“. Sie steckt voller Lebensfreude und kündigt die turbulenten Ereignisse der Oper an – ein perfekter Auftakt für den Abend.
Elgars Cellokonzert ist ein Werk voller Tiefe und Melancholie. Entstanden nach dem Ersten Weltkrieg, spiegelt es die Nachdenklichkeit und den Schmerz dieser Zeit wider. Gleichzeitig lässt es trotzdem auch punktuell Ironie und Witz in alldem Schwermut aufblitzen. Der warme Klang des Cellos steht im Mittelpunkt und berührt mit seiner emotionalen Intensität.
Tschaikowskys fünfte Sinfonie ist ein musikalisches Drama über das Ringen mit dem Schicksal. Von düsteren Klängen bis zu triumphalen Höhepunkten entfaltet sich eine packende Reise, die zu den beliebtesten Werken der Romantik zählt.
Kontakt: https://www.sap-sinfonieorchester.de/
Neue Textfassung von Rainer Dachselt und Michael Quast nach dem Libretto von Henri Meilhac und Ludovic Halévy.
„Die Schöne Helena“ ist ein weiterer Klassiker von Jacques Offenbach mit seiner typischen Mischung aus perfekter Komödie, geistreicher Gesellschaftskritik und mitreissender Musik. Auch die Poesie kommt nicht zu kurz in der Geschichte der schönsten Frau der Welt, die vom trojanischen Prinzen Paris entführt wird und in der die berühmten griechischen Helden als lächerliche Großmäuler entlarvt werden. Als freche Satire hält Offenbachs Operette uns den Spiegel vor und läßt uns über unsere eigenen Schwächen herzlich lachen.
Presse
„Mit clever aktualisierten Texten frisch und witzig erzählt. Ein spielfreudiges Ensemble, charmante Regieideen und ein sechsköpfiges Salonorchester sorgen für pointierte Unterhaltung. (…) Ein wunderbarer Beweis dafür, wie man mit einem wachen Auge dem Publikum einen sympathischen, leichten Abend bescheren kann, der einem unbeschwerte zweieinhalb Theaterstunden eröffnet.“ HR2 Frühkritik
"Die schöne Helena bezaubert das Publikum!...Überhaupt liegt von Beginn an ein höchst amüsanter, ironischer Grundton über dem Abend. (…) Man kann die Volksbühne zu diesem etwas anderen Weihnachtsmärchen nur beglückwünschen.“ F.A.Z.
„Ein köstlich komödiantisches Stück Heiterkeit im allgemeinen Krampf des Lebens.“ Frankfurter Neue Presse
„In der Regie von Michael Quast und Sarah Groß hat der Ulk seinen Platz, aber auch der Traum vom fröhlicheren Leben. (…) Natürlich ist der Hauptgrund dafür, dass die Musik nicht nur ernst, sogar sehr ernst genommen wird...“ Frankfurter Rundschau
Es spielen Alexander J. Beck, Melissa Breitenbach, Pirkko Cremer, Jochen Döring, Ulrike Kinbach, Eric Lenke, Sam Michelson, Michael Quast, Susanne Schäfer, Gabriel Spagna und Ingrid El Sigai als Helena
Regie Sarah Groß und Michael Quast Musikalische Leitung Rhodri Britton / Markus Neumeyer Bühne und Kostüme Anna Sophia Blersch Maskenbild Katja Reich Assistenz Christof Fraunholz
Es spielen Alexander J. Beck, Melissa Breitenbach, Pirkko Cremer, Jochen Döring, Ulrike Kinbach, Eric Lenke, Sam Michelson, Michael Quast, Susanne Schäfer, Gabriel Spagna und Ingrid El Sigai als Helena
Regie Sarah Groß und Michael Quast
Musikalische Leitung Rhodri Britton / Markus Neumeyer
Bühne und Kostüme Anna Sophia Blersch
Maskenbild Katja Reich
Assistenz Christof Fraunholz